Aktuelle Veröffentlichungen:

 

Im September 2018 erscheint im Frankfurter Verlag Schöffling & Co. ›Siegfried‹ als Neuausgabe. Jörg Schröder erzählte Ernst Herhaus seine Lebensgeschichte und die Geschichte des März Verlags, welcher der kulturrevolutionäre Verlag Deutschlands gewesen ist. ›Siegfried‹  liest sich auch heute noch so elektrisierend wie bei Erscheinen 1972. Ergänzt wird die Neuausgabe mit einer umfangreichen Vita mit zahlreichen Abbildungen und Faksimiles: »Das ganze Leben · Jörg Schröders Vita‹ aufgezeichnet von Barbara Kalender.

Eines der aufregendsten Bücher der deutschen Literatur erscheint endlich wieder, dazu noch in stark erweiterter Ausgabe: ›Siegfried‹, das Skandalbuch, das Jörg Schröder Ernst Herhaus erzählte: »Ein Selbstbekenntnis, ein Stück Entblößungsliteratur, wie man es so rücksichtslos von deutschen Literaten bislang nicht gewohnt war«, stand im ›Spiegel‹ bei Erscheinen. »Die Bombe im gelben Umschlag« sah Dieter E. Zimmer in der ›Zeit‹. Die ›FAZ‹ wusste: »Ein Buch, das zum Erschütterndsten gehört, das in deutscher Sprache zu lesen ist.«

Am 19. September 2018 um 20 Uhr findet die Buchpremiere während des Harbour Front Literaturfestival in Hamburg statt. Veranstaltungsort: Buchhandlung Stadhausbrücke.

 

Am 24. Oktober 2018 wird Jörg Schröder 80 Jahre alt, wir feiern im Buchhändlerkeller in der Carmerstraße 1 in Berlin.

 

Weitere Veranstaltungen:

 

27. September in der Buchhandlung BiBaBuZe in Düsseldorf.

17. Oktober im Literaturhaus in Kiel.

18. Oktober im Theatertreff, Veranstalter ist der Literaturverein Münster e.V.

14. November in der Buchhandlung Bukafski, Veranstalter ist das    LiteraturBüro Mainz e.V.

 

Im Herbst 2013 ist unser Buch ›Kriemhilds Lache – Neue Erzählungen aus dem Leben‹ im Verbrecher Verlag erschienen, illustriert mit farbigen Zeichnungen von F.W. Bernstein. 272 Seiten, Leinen mit Lesebändchen, 26,– €. ISBN: 9783943167399
verbrecherverlag.de


Der ›Spiegel‹ brachte eine Besprechung über ›Kriemhilds Lache‹ in der ›Szene Kultur‹, die in den Satz mündete: »Ein einziger Gute-Laune-Gnadenstoß für eine herrlich verrottete Welt.«

»Barbara Kalender und Jörg Schröder sind eine ganze Menge: Zum einen Schriftsteller, Verleger, Blogger und Kolumnisten. Bei Schröder & Kalender ist so unfaßbar viel mehr Substanz als bei den meisten anderen. Wenn sie reden und schreiben, dann schöpfen sie daher immer aus dem Vollen. Sie sind das Lagerfeuer, um das sich aufgeschlossene Gegenwartsbewohner gern versammeln. Sie sind ein Kuchen, dessen Duft wir nachgehen.« Der Musiker und Autor Kristof Schreuf in der ›jungen Welt‹. Aus dem Inhalt: Manchmal ein großes Verlangen (Vom Sinn und Unsinn der Traumdeutung). Nero singt (Der ewige Brunnen der Poesie). Ein vornehmer Schnorrer (Von fliegenden Kasselerknochen). Grau ist grauenhaft (Über den Zufall als Pseudonym Gottes). Tanga-Müller (Ein seltsamer Steuerberater). Das Handwerk investigativer Dechiffrierer (Über pornographische Turnschuhauftritte). Ohrenbart und Nasenschere (Das Darwin-Jahr ließ grüßen). Gefährliche Literaturproduzenten (Schriftsteller gegen Radfahrer). Die kleine Bank von Steinfurt (Ländliche Idylle mit Kredithai). Food = Energy = Top Performance (Warum die US-Infanterie so gut marschiert). Big Kuros is watching you! (Ein Schwärmer im Waffenrock). Schwanenscheiße (Die neuen Prüden am Müggelsee). Windräder und Orgien (Versuch über Vorurteile). Die Doktormacher (Promotionsurkunden aus der Knastdruckerei). Winter in der Provence (Nichtrauchen ist ungesund). Die Kunst ist rund (Informell geht schnell). Aus Genovevas Brunnen (Der Unmensch denkt, Allah lenkt). Haare und Hertha (Über die Mode in Krisenzeiten). Man sieht nur, was man weiss (Eine Schwängerung durch den Südwestwind). Der Strohhut (Die schöne Jana und der doppelte Unseld). Blattgold und Weißbier (Boheme in Schwabing). Eine imaginäre Lotterie (Rauchen und Revolution). »Sela«, sprach der Kakadu (Vom Zufall und den Momenten der Wirklichkeit) und viele andere Erzählungen.

 

Im Mai 2011 erschien ›Immer radikal, niemals konsequent. Der MÄRZ Verlag. Erweitertes Verlegertum, postmoderne Literatur und Business Art‹ von Jan-Frederik Bandel, Barbara Kalender, Jörg Schröder (ca. 352 Seiten, Format: 16,5 x 22 cm, Abbildungen sämtlicher MÄRZ-Cover, Broschur. ISBN: 978-3-86572-665-0. 25,00 €). 
philo-fine-arts.de

Aus der Verlagsankündigung von Philo Fine Arts:

1969 wurde in einem Handstreich ein Verlag gegründet, dessen signalgelbe Bände schlagartig zum Inbegriff einer nachgerade alchemischen Mischung von linker Politik, Avantgarde-Literatur und Popkultur wurden: der MÄRZ Verlag. 

»Pop, Porno, Politik« lauten die Schlagworte der literarischen Postmoderne, die Leslie Fiedler 1968 ausrief. Pornografie in Wort und Bild veröffentlichte Jörg Schröder in der angeschlossenen Olympia Press, einem deutschen Ableger von Maurice Girodias’ legendärem Pariser Sex- und Avantgardeverlag. Doch das war nicht seine einzige Übung in »erweitertem Verlegertum« (Diedrich Diederichsen): Schröder betrieb auch die Business-Art-Agentur Bismarc Media und veröffentlichte 1972 das Skandalbuch Siegfried. Später führte er den Verlag im Rahmen des Alternativ-Buchvertriebs Zweitausendeins weiter, erfand nebenbei die Friedensbewegung, widmete den Öko-Geistern die er rief, sein zweites Buch Cosmic und verfolgt seit dem März-Crash Ende der Achtziger gemeinsam mit Barbara Kalender ein einzigartiges autobiografisches work in progress. In ›Immer radikal, niemals konsequent‹ erzählen sie die abenteuerliche Geschichte eines Verlags, der weit mehr war als Produktions- und Distributionsstätte. Der Literaturwissenschaftler Jan-Frederik Bandel steuert ein Kapitel zum ›NachMÄRZ‹ bei, also zu Schröder erzählt, der fortlaufenden »autobiographie romancée«, und zum Mythos März. 
Komplett wird der Band durch die erste vollständige und verlässliche Verlags-Bibliografie nach Autopsie mit der Abbildung sämtlicher März-Cover.

 

Neuausgabe der ›MÄRZ Akte‹-DVD bei absolut medien, Berlin. 90 Minuten, BR, 1985, Grimme-Preis 1986, Regie: Peter Gehrig. 
absolut medien

 

Mit Jörg Schröder, Barbara Kalender und Horst Tomayer sowie Mathias Bröckers, Henryk M. Broder, Daniel Cohn-Bendit, Gerd Haffmans, Christian Klippel, Winfried Kumetat, Abraham Melzer, Reinhold Neven DuMont, Klaus G. Saur, Uve Schmidt, Christian Schultz-Gerstein, Matthias Wegner, Karl Dietrich Wolff. 


Bonus: ›NACHMÄRZ‹: Barbara Kalender und Jörg Schröder erzählen Mathias Bröckers, wie es nach den Dreharbeiten weiterging und woran sie heute arbeiten. "Der »Betriebsprüfer« und Dichter Horst Tomayer kommt auch noch einmal zu Wort."›Die März-Rolle‹ zeigt sämtliche Umschläge der März-Erstausgaben mit dem typischen gelb-roten Erscheinungsbild. Den Bonustrack drehten Madeleine Dewald und Oliver Lammert von ›DOCK 43‹, sie arbeiteten eine Fülle von Fotos aus den letzten Jahren ein.

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Anthologien, in denen Beiträge von uns veröffentlicht wurden, finden Sie unter ›Erwähnungsgeschäft‹